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Aktuelle Fördernachrichten

Hier informieren wir regelmäßig über die neuesten Ausschreibungen der wichtigsten Fördergeber für die LifeScience-Branche. Die letzte Aktualisierung erfolgte am 29. August 2018. Abonnieren Sie auch unseren
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BMBF - Werkstoffplattform Hybride Materialien (HyMat1)

Im BMBF Förderprogramm "Hybride Materialien – Neue Möglichkeiten, Neue Marktpotenziale (HyMat)" können Projekte gefördert werden, in denen Hybridwerkstoffe entwickelt werden. Moderne Anwendungen erfordern völlig neue Materialeigenschaften, welche mit klassischen Werkstoffen allein nicht mehr erfüllt werden können. In Hybridwerkstoffen werden hingegen Materialien unterschiedlicher Werkstoffklassen zu einem neuen Werkstoffsystem so kombiniert, dass sich die Vorteile aller Komponenten ergänzen und/oder neue Eigenschaften möglich werden.
Die Materialklassen werden wie folgt definiert:

A. Nichtmetalle (inklusive Naturstoffe)
  • Anorganische Nichtmetalle (z. B. Keramik, Glas, Kohlenstoffmaterialien, wie bspw. Carbonfasern; Anorganische Naturstoffe)
  • Organische Nichtmetalle (z. B. Kunststoffe, Organische Naturstoffe)

B. Metalle und Halbmetalle
  • Eisenmetalle (Stähle, Eisengusswerkstoffe)
  • Nichteisenmetalle (Leichtmetalle und Schwermetalle sowie deren Legierungen)
  • Halbmetalle (Materialien auf Basis von Bor, Selen, Tellur, Germanium, Silizium und andere) 

In diesem ersten Förderaufruf „HyMat1“ werden die Innovationshemmnisse in den Themenfeldern Fertigung und Verbindungstechnik adressiert.

Gegenstand der Förderung sind Forschungs- und Entwicklungsaufwendungen im Rahmen von Verbundprojekten, die das oben genannte Themenfeld betreffen.

Antragsberechtigt sind Unternehmen, insbesondere KMUs, mit Betriebsstätte oder Niederlassung in Deutschland sowie Hochschulen und außeruniversitäre Forschungs- und Wissenschaftseinrichtungen.

Die Vorhaben sollen eine Laufzeit von 2,5 Jahren nicht überschreiten. Für die erfolgreiche Projektdurchführung und Verwertung der Projektergebnisse ist die Einbindung von Industriepartnern erforderlich. Daher sind in der Regel mindestens zwei Unternehmen, davon mindestens ein KMU, in ein Projekt einzubinden. Grundsätzlich können auch internationale Kooperationen gebildet werden. In der Werkstoffplattform HyMat ist eine Förderung von Verbundprojekten unter Beteiligung von Start-ups möglich und wird besonders begrüßt.

In der ersten Verfahrensstufe ist dem Projektträger durch den Verbundkoordinator eine Projektskizze in deutscher Sprache in elektronischer Form bis spätestens 9. November 2018 vorzulegen.